Der Nationalpark Senne-Eggegebirge bleibt Thema als zentrale Entwicklungschance für die Region OWL

Impressionen aus der SennePressemitteilung anlässlich der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Nationalpark Senne-Eggegebirge am 12.05.2007 in der Waldgaststätte „Silbermühle“ in Leopoldstal, Horn-Bad Meinberg 

„Es war für den Förderverein ein politisch ruhigeres Jahr, aber mit seinen Projekten zur Öffentlichkeitsarbeit ein sehr erfolgreiches“ resümierten die Vorsitzenden Ute Röder und Ulrich Harteisen das Jahr seit der letzten Versammlung im Mai 2006.

Infolge der Absagen eines Nationalparks und bald auch des Biosphärenreservats lag der Schwerpunkt der Aktivitäten nicht mehr auf der politischen Ebene, sondern konzentrierte sich auf die Öffentlichkeitsarbeit. „Dies auch aufgrund der Erfahrung, dass die Region entscheidet und sich hier nicht nur Politik und Lobbyisten äußern dürfen, wie im vergangenen Jahr geschehen, sondern Bürgerinnen und Bürger die Region darstellen und diese der notwendige Ansatz der Aktivitäten sein müssen.“ so die Vorsitzenden.

Mit dem Film Perspektive Natur, dem neuen Infoflyer und mit dem modernen und ansprechenden Internetauftritt liegen nun erste wichtige Ergebnisse einer groß angelegten Imagekampagne vor, die dazu beitragen werden, dass die Öffentlichkeit sachlich richtig und umfassend über das Projekt Nationalpark Senne-Eggegebirge informiert wird und hoffentlich weitere Menschen von dem Projekt begeistert werden.

„Der Film: „Perspektive Natur in Senne, Egge und Teutoburger Wald“ von Robin Jähne und Dörte Pieper transportiert unsere Botschaft über schöne und eindrucksvolle Bilder und kommt in der Öffentlichkeit gut an“, so Ute Röder. Das zeigen auch die Verkaufszahlen, so wurden mittlerweile mehr als 600 Exemplare des Films verkauft. Vorstandsmitglied Henning Schwarze stellte den ansprechenden Internetauftritt im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung vor. Schwarze, der den Internetauftritt entwickelt hat und betreuen wird, betonte die Bedeutung dieses Mediums insbesondere in Bezug auf die jüngere Zielgruppe.

Der neue Flyer bietet neben einer Übersichtskarte des potenziellen Nationalparkgebietes eine naturräumliche Beschreibung von Senne und Eggegebirge sowie wichtige Informationen zum Ziel eines Nationalparks. „Dieser Flyer wird die Menschen erreichen und zu intensiven Diskussionen anregen“, ist sich Vorsitzender Ulrich Harteisen sicher. In einer ersten Auflage wurden 5.000 Exemplare dieses Flyers gedruckt, die nun bei Veranstaltungen des Fördervereins verteilt werden.

Als Gast konnten die Vorsitzenden den Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg Herrn Ebehard Block begrüßen. In seinem Grußwort machte Bürgermeister Block deutlich, dass ihm, aber auch der Mehrheit im Rat der Stadt Horn-Bad Meinberg, die große Bedeutung eines Nationalparks Senne-Eggegebirge für Naturschutz, Tourismus und Regionalentwicklung  bewusst ist. „Es können nur irrationale Gründe gewesen sein, die zur Ablehnung des Biosphärenreservats und des Nationalparks geführt haben. Der Förderverein ist gerade in der aktuellen Situation wichtig, damit das Thema in der Region auch weiterhin verfolgt wird“, so Block. „Diese ermutigenden Worte bestärken uns in unserer Arbeit und wir werden sicherlich auf das Angebot der Zusammenarbeit mit der Stadt Horn-Bad Meinberg zurückkommen.“, so die Vorsitzenden Ute Röder und Ulrich Harteisen.

In 2007 und 2008 wird die Imagekampagne, mit Unterstützung einer „AG Marketing“ der Universität Bielefeld, weiter fortgeführt. Der Nationalpark Senne-Eggegebirge bleibt Thema als zentrale Entwicklungschance für die Region OWL. Eine repräsentative Umfrage, die durch ein renommiertes Meinungsforschungsinstitut durchgeführt werden soll, wird das Ergebnis dokumentieren.

„Wir werden die nächsten Jahre nutzen, um das Bewusstsein für den „Schatz vor ihrer Haustür“ bei den Menschen der Region weiter zu entwickeln. Schon in den nächsten Jahren wird aus der Region heraus der Wunsch nach einer Nationalparkausweisung auch die Politiker in Düsseldorf wieder erreichen“, sind sich die Vorsitzenden Ute Röder und Ulrich Harteisen sicher.

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