Jetzt wird OWL schmerzhaft vorgemacht, welche Chance die Region vertan hat

Impressionen aus der SennePressemitteilung anlässlich der Bekanntgabe der Pläne für einen in NRW zweiten Nationalpark „Siebengebirge“

Der Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge begrüßt grundsätzlich die Pläne für einen neuen Nationalpark Siebengebirge, übt aber auch Kritik hinsichtlich der fachlichen Standards z.B. der geringen Größe von nur 4.500 ha. Hier sieht der Förderverein dringenden Nachbesserungsbedarf um die internationalen Kriterien z.B. eine Mindestgröße von 6.000 ha zu erfüllen und um die Marke „Nationalpark“ nicht zu verwässern.

„Dort im Rheinland hat eine Region erkannt, was für Vorteile ein Nationalpark bringt. Sie wird uns schmerzhaft vorleben, was wir hier in OWL dank der wenigen, aber lautstarken Gegner an positiven Entwicklungen verpassen.“ so die beiden Vorsitzenden des Fördervereins Ute Röder und Ulrich Harteisen. Ministerpräsident Rüttgers hatte zu Beginn seiner Regierungszeit verkündet, dass er einen zweiten Nationalpark in NRW einrichten will und dieses als erstes OWL mit dem Nationalpark Senne-Eggegebirge angeboten.

„Angesichts der Größe des neuen Nationalparks im Rheinland von 4.500 ha sollte sich der einem Nationalpark positiv eingestellte Kreis Lippe überlegen, ob er nicht einen Nationalpark im Bereich des Teutoburger Waldes und der Egge alleine ohne den ablehnenden Kreis Höxter und zwar als ersten Schritt etabliert.“ so Ute Röder. Allein mit dem lippischen Teil des FFH-Gebietes Östlicher Teutoburger Wald und den angrenzenden Naturschutzgebieten haben wir dort eine Fläche von über 4.200 ha wertvollstes nationalparkwürdiges und zudem noch unzerschnittenes Naturgut. „Fachlich wäre das nicht zu kritisieren, da fest steht, dass der direkt angrenzende Teil des TÜP Senne mit 11.300 ha spätestens nach Abzug der Briten, je nach Entwicklung gegebenenfalls früher, dazukommt.“ so die Vorsitzenden.

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