Fachleute plädieren für Nationalpark im Teuto

Buchenwald-Nationalpark mit liegendem Totholz: ein Paradies der Artenvielfalt

Buchenwald-Nationalpark mit liegendem Totholz: ein Paradies der Artenvielfalt

 

Auf einem Symposium der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold und des Bundesverbandes Beruflicher Naturschutz (Regionalgruppe NRW) am 25. April 2012 in Detmold plädierten fünf Sachverständige für die Ausweisung eines Nationalparks im Teutoburger Wald:

Karl Friedrich Sinner, Leiter von EUROPARC Deutschland e.V. ( Berlin)

Dr. Helmut Röscheisen, Leiter des Deutschen Naturschutzrings (Berlin)

Manfred Großmann, Leiter des Nationalparks Hainich in Thüringen (Bad Langensalza)

Norbert Panek, Leiter der Agenda zum Schutz deutscher Buchenwälder (Korbach)

Prof. Dr. Hubert Job, Julius-Maximilians-Universität, Würzburg

Präsentationen und weiterführende Links bei der Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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  1. in einem leitartikel von reinhard brockmann – WB 29. juni 2012 – scheint er das „scheitern an der Realität“ beschreiben zu müssen – „tauschverhandlungen dauern“, Remmel ein „Herrscher ohne Land“ – „alle treten auf der Stelle“.
    gleichzeitig beschreibt er den „reichen Naturschatz in Senne und Teutoburger Wald in seiner Einmaligkeit und seinem hohen fachlichen Wert. Tatsächlich: 1000 bedrohte Arten allein zwischen Dünen, Heiden, Magerrasen und Hochwäldern auf dem Truppenübungsplatz Senne sind ein wunderbarer Ausdruck von Gottes reicher Schöpfung direkt vor unserer Haustür. Auch eine Umfrage ermittelte 2008 ein begeistertes `Ja` (86 Prozent) auf die Frage, ob man in OWL gern einen Nationalpark hätte“. Das man die Senne nicht sich selbst überlassen darf, ist klar: wenn senner pferde und schafherden nicht die heide beweiden würden, wäre im herbst keine reiche heideblüte zu erwarten. abe wieso er dann auf die schlußfolgerung kommt, daß ohne menschliches eingreifen 500 von 1000 arten sterben müßten, scheint doch wohl dem impetus des WB geschuldet.
    ohne wissen von initiativen wie dem förderverein hatte ich selbst aus unmut über das polemische herabreden eines nationalparkes senne eine openpetitionpronationalparksenneteutoburgerwald gestartet. aber es können dem anschein nach garnicht genug hoffnungsträger in „pro“-initiativen sein, um den bedenkenträgern etwas den wind aus den segeln zu nehmen.
    hans-jochen niehaus

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