Bundesumweltministerin: „Nationalpark Senne wird kommen“

Zusammen mit Vertretern aus Politik, Naturschutz und Forstverwaltung besuchte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 13. März erstmals den Truppenübungsplatz Senne – und zeigte sich von der Weite und Schönheit der Landschaft beeindruckt.

Platzkommandant Lt. Colonel Onslow begrüßte die Ministerin und informierte sie über den Pflegeaufwand des britischen Militärs zum Erhalt dieses Naturjuwels. Danach ging es weiter zum Gut Redingerhof in Bad Lippspringe, um naturschutzfachliche Details zu erörtern. Das Ergebnis war aus Sicht der Ministerin: „Der Nationalpark Senne wird kommen.“ Nach dem Abzug des britischen Militärs werde die Bundeswehr allenfalls einen kleinen Teil des Truppenübungsplatzes benötigen. Wegen der drastischen Reduzierung des Militärs im Standort Augustdorf von 4.500 auf ca. 2.500 Soldaten werde es keine Nutzungskonkurrenz von Militär und Naturschutz geben. Die Ministerin warb dafür, im Rahmen einer Kompromisslösung, die dann auch die Form einer Parallelnutzung des TÜP für Militär und Nationalpark haben kann, den Nationalparkanteil des TÜP um Waldgebiete zu ergänzen, die im Besitz des Bundes oder des Landes sind.

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