Neue Forschungsergebnisse über Jäger und Sammler in der Senne

Karl Banghard, Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen, stellt am Freitag, den 18. November um 19 Uhr 30 im NABU-Natur-Infozentrum Senne seine neuen spannenden Forschungsergebnisse zur prähistorischen Besiedlung der Senne vor. Für steinzeitliche Jäger und Sammler war die Senne ein ideales Territorium. Auf dem Sand ließ sich bequem campen und die vielfältigen Lebensräume boten eine breite Palette an Jagdbeute und Sammelpflanzen. Da sich Steingeräte überdies im Sand besonders gut entdecken lassen, gibt es dort viele Fundstellen.Seit zwei Jahren werden diese Stationen  im Rahmen eines Großforschungsprojektes an der Universität Köln genauer untersucht. Bereits jetzt ergab dies spektakuläre neue Perspektiven auf die Steinzeit der Region: So wurde etwa bei Oerlinghausen die bislang jüngste Jäger- und Sammlerstation in Westdeutschland ausgemacht. Bei Hövelriege konnte die bislang älteste Besiedlung der zentralen Senne nachgewiesen werden. Diese Funde könnten auch im Hinblick auf die Frage nach dem Aussehen einer  „Naturlandschaft Senne“ von großem Interesse sein.

Veranstaltungsort: NABU-Natur-Infozentrum Senne, Arminiuspark 11, 33175 Bad Lippspringe, Beginn: 19:30 Uhr, Anfahrt über die Burgstr. – Parken am Konrgresshaus möglich – Seiteneingang am Prinzenpalais nutzen!

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