Regionalplan: Nationalpark bleibt unser Ziel!

Nach Aussage der neuen Regierungspräsidentin, Judith Pirscher, sollen Klima-, Boden- und Freiraumschutz zu zentralen Inhalten eines neuen Regionalplans werden. Dies nahm der Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz OWL, Karsten Otte, positiv auf und zum Anlass, seine Vorstellungen zur regionalen Planung vorzutragen. Dabei bekräftigte er nochmals die Forderung, den Nationalpark Senne im Regionalplan zu verankern.

Für Karsten Otte gehört das Nationalpark-Projekt weiterhin zu den wichtigsten Anliegen des Naturschutzes in der Region. Das sieht Erdmute von Voithenberg, die Vorsitzende des Fördervereins Nationalpark Senne-Eggegebirge, genauso. Dass Regierungspräsidentin Pirscher darauf hinwirken wolle, OWL national und international noch sichtbarer zu machen, begrüßt von Voithenberg: „Genau dazu passt von Seiten des Naturschutzes die Aufnahme der Senne in den neu aufzustellenden Regionalplan als Nationalpark.“ Zudem wäre ein Nationalpark zukünftig ein Motor für Tourismus und Regionalentwicklung.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels sei besonders die Sicherung der Grundwasservorräte in der Senne ein wichtiges Thema, so von Voithenberg. Das sei Ziel der EU-Wasserrahmenrichtlinie, nach der alle Grundwasservorräte und Oberflächengewässer bis 2027 einen guten ökologischen Zustand aufweisen müssten. Nationalpark und Schutz der Gewässer in der Senne passen demnach optimal in der Zielsetzung zusammen, so die Vorsitzende des Fördervereins.

Bericht in der Neuen Westfälischen Zeitung:

https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/22650191_Naturschuetzer-halten-am-Nationalpark-Senne-fest.html