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9. April 2014

Resolution zum Entwurf des Landesentwicklungsplans NRW „Konversion am Beispiel TÜP Senne“

Der Förderverein hat sich in der Bezirkskonferenz Naturschutz in OWL am 14.02.2014 in Detmold engagiert und einen Resolutionsentwurf vorgelegt der einstimmig beschlossen wurde:

[yellow_box]Beschluss: Die Bezirkskonferenz Naturschutz in OWL fordert, 1. die Festschreibung des Nationalparks Senne in Karte und Text als Ziel im neuen LEP, 2. die Aufnahme des TÜP Senne in das Bundesprogramm „Nationales Naturerbe“, Tranche 3 für die Flächen, die aus der miltiärischen Nutzung fallen. Beide Forderungen werden in die Gesamtstellungnahme der Bezirkskonferenz Naturschutz in OWL zum LEP gegenüber der Staatskanzlei aufgenommen.[/yellow_box]

Begründung

Konversion bedeutet Umnutzung der militärisch genutzten Flächen in eine zivile Nutzung. Die Konversion erfolgt nach dem Stand des Abzugs der brtischen Streitkräfte in den bebauten Bereichen zurzeit schon sukzessive und schrittweise. So in den Städten Paderborn mit Schloss Neuhaus und Sennelager, Herford, Bielefeld und Detmold. Bis zum Jahr 2018 werden auch die militärischen Übungsflächen des Truppenübungsplatzes Senne von den Briten aufgegeben. So gilt es, für die so besonders wertvollen und naturschutzwürdigen, landes- bundes- und europaweit bedeutenden Flächen des Truppenübungsplatzes Sennes planerisch eine eindeutige landespolitische Zielsetzung im LEP festzulegen, dass Planungs- und Investionssicherheit gerade für diesen Komplex gegeben wird. Hier soll nach dem Willen der Landesregierung der zweite Nationalpark in NRW entstehen. So ist es im Kolationsvetrag festgeschrieben.

Der Nationalpark Senne gehört schon gemäß der einstimmigen Landtagsbeschlüsse von 1991/2005 zu den langfristigen strategischen Zielen zur räumlichen Entwicklung des Landes NRW. Diese Zielsetzung findet – wie EMNID-Umfragen von 2009 und 2012 ergeben haben – mit landesweit 86% Zustimmung auch breite Unterstützung in der Bevölkerung.

9. April 2014

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